Maria Theresa

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Autograph statement

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Autograph statement, three page (on two conjoined sheets), 7,5 x 9 inch, in German, statement by Maria Theresa on an autograph letter from Field Marshal Franz Moritz Graf von Lacy (1725-1801, President of the War Council 1766-1774 & friend of Joseph II) - concerning requests from Field Marshal Lieutenant Baron von Wober, written by Maria Theresia on the left half of each page (the lower part of the third page - completely by Maria Theresia) in black ink (original letter from Graf von Lacy was written on the right half), attractively mounted (removable) for fine display with a picture of Maria Theresa (altogether 16,5 x 11,75 inch), with mild intersecting letter folds, and the second sheet with a small tear (0,25 inch) to the right edge and slightly waved - in fine condition. Franz Moritz Graf von Lacy (original letter on the right half of each page): "Allerunterthanigst-Allergehorsamste Nota In folge des von Ewer Majestat mir allergnaedigst ertheilten Auftrags, die sich ergebende Vorfallenheiten aller unterthänig zu hinterbringen, solle nicht unterlaßen, dasjenige, was mir der F. M. Lieutenant Baron von Wober diesen Augenblick vorstellig gemacht hat, in tiefester Ehrforcht zu bemercken um hierinfalls nicht zu weitläufig zu seyn, werde ich mich einzig und allein in dem wesentlichen seines Gesuches beschraencken, welches darinnen bestehet das ich ihm ime erlauben mögte, womit er bey jenen Seßionen in Judicialibus, denen ich beywohnen würde, seinen Sitz als aeltester Rath nicht neben denen andern Rathen sondern oben an linker Hand von mir nemmen, oder bey diesen Verweigerung in diesem Fall dabey zu erscheinen verbeten dörfe. 2do hat er mich angegangen, das ich mich nicht gegen die / von ihme angesucht werdende Feldzeugmeisters charge verwende mögte. Hiernächst gienge seine Aeußerung dahin, das er sich allen bisherigen Geschäfften gerne unterziehen wolle. Das erste Ansuchen wurde meines orts damit beantwortet, das ich ihme weder etwas einraeumen, noch etwas benemmen könne, und wären Ewer Majestaet – aller hochste Befehle die Richtschnur, und Weisung, wornach sich ein jeder zu achten hätte. In Belang der ansuchenden Feldzeugmeister-charge versicherte ich dem selben, das ich keines weegs dawider seyn würde, die Verleihung aber thue von Ewer Maje. allerhochstens Willensmeinung abhangen. er wird sich Ewer Maje. morgen zu Füßen legen. Die von Feldmarschall-Lieutenant Fürst Poniatovsky mir über reichte, und von dem Feldzeugmeister Grafen von Harsch unterfertigte zwey Piecen thue hiemit / Allerunterthaenigst beylegen, welche erst nach erfolgter allermildesten Begnehmigung der ordnung gemaeß werde einrichten laßen. Inzwischen bitte mir die allerhochste Willenßmeinung aus, ob sodann vor deme noch solche d. Majestaet dem Kayser gehorsamst vor-zeigen solle. Schliesslichen unterwinde mich Ewer Majestaet in Submißesten Respect zu bitten, womit allerhochst die selbe mir meinen kunfftigen Gehalt allermildest zu bestimmen, und deßentwegen an die Behorde die allerhoechste Befehle ergehen zu laßen geruhen mögten. Moritz Graf d. Lacy" Autograph statement by Maria Theresia: [first page] "wegen dem Haus und sein Gehalt wird er dise Woche noch die resolution bekomen dem Sitz kunnte nicht aprobirn wohl aber ihm zu erlauben weillen er doch ein praeses ist kein ordinaire rath caracterre als Feldmarschallleütnant hat sich zu absentirn wan er praesidirt kein avancement aber nicht zu gedencken auch gerechtler nicht dise Herren gehen zu weit" [second page] "Der Calm von Odonel wäre als capitain leütnant dem Kayser vorzuschlagen nicht zu dem comando einer escadron. Der General begert ihme und die gantze Famille die alzeit gedient hat" [third page] "habe kein Bedencken Die Benennung des Kammh. ist wohl jung verdiente eingewachsener Obristleutnant. wan ein gutter wo in ein reg: wäre selbe zu nehmen. Hohenlohe hätte also zu palavicini mit origo zu wechseln. Dem erstern gebote ich a parte von meiner caßa was ihme abgehete zu der obristens gage die er bey Kayser gehabt hätte. Hat er Landhon geschriben wegen der inspection, er weis wie selben an Hertzen gelegen ware sein erster Major das er mögte als anderter obristleutnant zu sein reg: komen man hat es ihme nicht gleich accordirt weillen er sich etwas zu eyffrig in der sach benohmen. Jetzund aber seind einige Wochen vorbey und wan er selben verdienstlich findet hätte kein Bedencken ihme jetzund die Gnade zu thun." Translated statement (in parts): [first page] "because of the house and his salary he will get the resolution this week / the seat could not try on but allow him to be absent because he is a president and not an ordinary councilor as a field marshal lieutenant ... these gentlemen go too far" [second page] "The Calm of Odonel should be proposed as a lieutenant captain to the emperor, not to the commander of a squadron. The general grants him and the whole family who served at all times" [third page] "have no concerns / The naming of the Kammh. is probably a well-deserved colonel lieutenant. ... I offer the former part of the shortfall from my till to the fee that he would have had with Kaiser. If he wrote Landhon about the inspection, he knows how important it would be for his first major to become an lieutenant colonel ... he was a little too eager to do it. Now and for a few weeks that has been over and when he finds the same merit, he would have no hesitation in doing mercy now."

Additional Information

SKU 6031989
Profession The only female ruler of the Habsburg dominions and the last of the House of Habsburg
Year of birth 1717
year of death 1780
Size in inch (1 inch = 2.5 cm) 7,5 x 9 (altogether 16,5 x 11,75)
Condition fine
Type of Autograph letters
Expert comment Autograph letters from Maria Theresia are scarce!