Maria Theresa Walburga Amalia Christina Maria Theresa Autogramm

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Maria Theresa Walburga Amalia Christina Maria Theresa Autogramm

Artikelnummer:6031989

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Eigenhändiges Dienstschreiben
940,00 CHF

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Eigenhändiges Dienstschreiben, drei Seiten (auf zwei angrenzenden Blättern), 7,5 x 9 inch, Stellungnahme von Kaiserin Maria Theresia zu einem eigenhändigen Brief von Feldmarschall Franz Moritz Graf von Lacy (1725-1801, Hofkriegsratspräsident 1766-1774) - Gesuche von Feldmarschall Lieutenant Baron von Wober betreffend, von Kaiserin Maria Theresia großteils jeweils auf der linken Seitenhälfte (der untere Teil der dritten Seite komplett von Maria Theresia) in schwarzer Tinte geschrieben (der ursprüngliche Brief von Franz Moritz Graf von Lacy steht jeweils auf der rechten Seitenhälfte), zur Ausstellung attraktiv montiert (herausnehmbar) mit einem Porträtbild von Maria Theresa (insgesamt 16,5 x 11,75 inch), mit sich überschneidenden Brieffalten, und das zweite Blattmit einem kleinen Einriss (0,25 inch) am rechten Rand und leicht gewellt - in gutem Zustand. Franz Moritz Graf von Lacy (ursprünglicher Brief an Maria Theresia): "Allerunterthanigst-Allergehorsamste Nota In folge des von Ewer Majestat mir allergnaedigst ertheilten Auftrags, die sich ergebende Vorfallenheiten aller unterthänig zu hinterbringen, solle nicht unterlaßen, dasjenige, was mir der F. M. Lieutenant Baron von Wober diesen Augenblick vorstellig gemacht hat, in tiefester Ehrforcht zu bemercken um hierinfalls nicht zu weitläufig zu seyn, werde ich mich einzig und allein in dem wesentlichen seines Gesuches beschraencken, welches darinnen bestehet das ich ihm ime erlauben mögte, womit er bey jenen Seßionen in Judicialibus, denen ich beywohnen würde, seinen Sitz als aeltester Rath nicht neben denen andern Rathen sondern oben an linker Hand von mir nemmen, oder bey diesen Verweigerung in diesem Fall dabey zu erscheinen verbeten dörfe. 2do hat er mich angegangen, das ich mich nicht gegen die / von ihme angesucht werdende Feldzeugmeisters charge verwende mögte. Hiernächst gienge seine Aeußerung dahin, das er sich allen bisherigen Geschäfften gerne unterziehen wolle. Das erste Ansuchen wurde meines orts damit beantwortet, das ich ihme weder etwas einraeumen, noch etwas benemmen könne, und wären Ewer Majestaet – aller hochste Befehle die Richtschnur, und Weisung, wornach sich ein jeder zu achten hätte. In Belang der ansuchenden Feldzeugmeister-charge versicherte ich dem selben, das ich keines weegs dawider seyn würde, die Verleihung aber thue von Ewer Maje. allerhochstens Willensmeinung abhangen. er wird sich Ewer Maje. morgen zu Füßen legen. Die von Feldmarschall-Lieutenant Fürst Poniatovsky mir über reichte, und von dem Feldzeugmeister Grafen von Harsch unterfertigte zwey Piecen thue hiemit / Allerunterthaenigst beylegen, welche erst nach erfolgter allermildesten Begnehmigung der ordnung gemaeß werde einrichten laßen. Inzwischen bitte mir die allerhochste Willenßmeinung aus, ob sodann vor deme noch solche d. Majestaet dem Kayser gehorsamst vor-zeigen solle. Schliesslichen unterwinde mich Ewer Majestaet in Submißesten Respect zu bitten, womit allerhochst die selbe mir meinen kunfftigen Gehalt allermildest zu bestimmen, und deßentwegen an die Behorde die allerhoechste Befehle ergehen zu laßen geruhen mögten. Moritz Graf d. Lacy" Stellungnahme von Maria Theresia: [erste Seite] "wegen dem Haus und sein Gehalt wird er dise Woche noch die resolution bekomen dem Sitz kunnte nicht aprobirn wohl aber ihm zu erlauben weillen er doch ein praeses ist kein ordinaire rath caracterre als Feldmarschallleütnant hat sich zu absentirn wan er praesidirt kein avancement aber nicht zu gedencken auch gerechtler nicht dise Herren gehen zu weit [zweite Seite] Der Calm von Odonel wäre als capitain leütnant dem Kayser vorzuschlagen nicht zu dem comando einer escadron. Der General begert ihme und die gantze Famille die alzeit gedient hat [dritte Seite] habe kein Bedencken - Die Benennung des Kammh. ist wohl jung verdiente eingewachsener Obristleutnant. wan ein gutter wo in ein reg: wäre selbe zu nehmen. Hohenlohe hätte also zu palavicini mit origo zu wechseln. Dem erstern gebote ich a parte von meiner caßa was ihme abgehete zu der obristens gage die er bey Kayser gehabt hätte. Hat er Landhon geschriben wegen der inspection, er weis wie selben an Hertzen gelegen ware sein erster Major das er mögte als anderter obristleutnant zu sein reg: komen man hat es ihme nicht gleich accordirt weillen er sich etwas zu eyffrig in der sach benohmen. Jetzund aber seind einige Wochen vorbey und wan er selben verdienstlich findet hätte kein Bedencken ihme jetzund die Gnade zu thun."

Zusatzinformation

Artikelnummer 6031989
Profession The only female ruler of the Habsburg dominions and the last of the House of Habsburg
Geburtsjahr 1717
Sterbejahr 1780
Größe in inch (1 inch = 2.5 cm) 7,5 x 9 (altogether 16,5 x 11,75)
Qualität gut
Art des Autogramms Briefe
Expert comment Eigenhändige Schreiben von Kaiserin Maria Theresia sind selten!